Das Koreanische Hapkido ist eine Selbstverteidigungskunst. Im Hapkido werden neben Schlag und Tritt-Techniken, besonders Hebel und Würfe gelehrt. Auch Waffentechniken ( bei uns wahlweise Stock oder Schwert ) werden genauso gelehrt wie beispielsweise auch Nervendruckpunkte. Eine weitere Besonderheit die das Hapkido aufweist ist die Fallschule die verschiedene Falltechniken abdeckt die auch im Alltag hilfreich sein können.

Im Hapkido gibt es drei Theorien oder drei Prinzipien.

Als erstes wäre hier die Theorie des Wassers zu nennen. Wasser hat keine bestimmte Form, es passt sich immer an. Genauso muss der Hapkidoin sich der einwirkenden Kraft anpassen. Gleichzeitig sollte der Hapkidoin im richtigen Moment fokussieren und seine körperliche und geistige Kraft auf einen Punkt lenken.

Das zweite Prinzip ist das Prinzip des Kreises. Jeder Mensch hat seinen persönlichen Kreis. Erst wenn ein Angriff in diesen eindringt, wird der Angriff abgeleitet ohne zu blocken. Die Energie des Angreifers wird aufgenommen und in einem Kreis an ihn zurück gegeben.

Zuletzt wäre die Theorie der Harmonie zu nennen. Der Hapkidoin bildet von seinem Geist ausgehend eine Harmonie mit seinem Körper seiner Umgebung und auch seinem Angreifer gegenüber. Der Angriff wird dadurch zur Ruhe gebracht das ihm mit Harmonie begegnet wird. Auf einen Stoß folgt ein Zug und auf einen Zug ein Stoß. Der Hapkidoin ist im Einklang mit seinem Angreifer.

합 Hap steht für die Harmonie von Körper und Geist.

기 Ki steht für die äußere und innere Kraft, des Lebens und des Universum.

도 Do bedeutet Lebensweg mit Hapkido, also den geistigen Weg der Kampfkunst den man in seinem Leben geht.

Trainingszeiten Hapkido

  • Kinder
  • Mo – Fr 16 – 17 Uhr
  • Jugendliche / Erwachsene

  • Di, Do 19 – 20 Uhr