Pädagogik in der Kampfkunst

Pädagogik in unserer Kampfkunstschule

Kampfkunst braucht keine Pädagogik. Kampfkunst ist pure Pädagogik: Disziplin; Respekt vor allen Menschen und dem Leben; Wertschätzung gegenüber seinen Mitmenschen für alles was sie sind und was sie eben nicht sind; Verantwortungsbewusstsein gegenüber sich selbst und seiner Umwelt; eine Stärkung des Selbstbewusstseins; eine Quelle für Selbstwertgefühl und Selbstwert; Achtsamkeit für den eigenen Körper und die eigenen Möglichkeiten, aber auch für die Grenzen und Gefühle anderer. Letztlich geht es in der Kampfkunst darum eins zu lernen, nämlich Menschlichkeit und den Versuch jeden Tag ein besser Mensch zu werden. Außerdem können Aggressionen gezielt fokussiert und damit abgebaut werden. Dies alles verändert nicht nur das Training sondern das ganze Leben. Somit bedarf es in der reinen Kampfkunst keiner Pädagogik.

Wohl aber, dass Miteinander in der Kampfkunstschule bedarf eines pädagogischen Ansatzes. Denn wir trainieren nicht nur Miteinander, wir leben Miteinander und dabei lernen wir tagtäglich voneinander. Jeden Tag stärken wir unsere sozialen Kompetenzen und unsere sozialen Bande. Unsere Disziplin wird in diesem Miteinander gestärkt weil wir einander motivieren und für einander da sind. Unsere Verbundenheit wächst und das Durchhaltevermögen wird gestärkt. Dieses Miteinander besteht aus einer engen Gemeinschaft, angefangen von Fahrgemeinschaften, über gemeinsame WhatsApp Gruppen bis hin zum monatlichen Stammtisch für alle Mitglieder und Familien.

Für unsere Kinder und Jugendlichen bedeutet dies auch, Verantwortung innerhalb der Schule zu übernehmen. Besonders für die älteren heißt das aktiv an der Ausbildung der jüngeren Schüler mitzuhelfen oder mit anzupacken wenn wieder etwas anliegt. Dieses Miteinander macht uns zu dem was wir sind und sein wollen.

Das wichtige dabei ist es den Schülern dies alles vorzuleben und nicht blind einzufordern.