Unsere Philosophie

oder wie wir leben und trainieren wollen

Philosophie ist ein schweres Thema. Was für den einen Philosophie und Lebensinhalt ist, ist für den anderen nur unnütz. Und manchmal wird die Philosophie bis zur Unkenntlichkeit aufgebauscht. Für uns ist die Philosophie vor allem ein Antrieb uns immer weiter zu verbessern. Wenn wir auch keine Mannschaft im klassischen Sinne sind, gehören wir doch zusammen und unterstützen uns gegenseitig auf unserem steinigen Weg.

Und wäre dieser Weg nicht steinig, es würde sich nicht lohnen ihn zu gehen. Denn wie haben wir alle schon gelernt, nichts für das es sich zu leben lohnt, bekommt man in den Schoß gelegt. Es ist der Weg selbst, der all die Mühen rechtfertigt. Das streben nach Vervollkommnung und Perfektion, in dem Wissen diesen Zustand niemals zu erreichen.

Wir sind eine kleine Schule und legen mehr Wert auf die Qualität unserer Ausbildung als auf die Menge unserer Schüler oder deren Erfolg im Wettkampf. Denn wir besuchen keine Turniere, wir Trainieren nur für das eine Ziel, uns selbst zu verbessern und zu vervollkommnen.

Unser Anspruch

an die Ausbildung unserer Schüler

Als Fachschule für die Ausbildung in den Kampfkünsten, ist es nicht unser Anspruch unsere Schüler auf Turniere zu schicken, sondern jeden Schüler zu seiner persönliche Meisterschaft zu führen. Dabei zählt nur der Schüler selbst und seine Möglichkeiten und nicht ein sturer Katalog der Auswendig gelernt werden muss

Pädagogik in unserer Kampfkunstschule

Und wie wir damit umgehen

Kampfkunst braucht keine Pädagogik. Kampfkunst ist pure Pädagogik: Disziplin; Respekt vor allen Menschen und dem Leben; Wertschätzung gegenüber seinen Mitmenschen für alles was sie sind und was sie eben nicht sind; Verantwortungsbewusstsein gegenüber sich selbst und seiner Umwelt; eine Stärkung des Selbstbewusstseins; eine Quelle für Selbstwertgefühl und Selbstwert; Achtsamkeit für den eigenen Körper und die eigenen Möglichkeiten, aber auch für die Grenzen und Gefühle anderer. Letztlich geht es in der Kampfkunst darum eins zu lernen, nämlich Menschlichkeit und den Versuch jeden Tag ein besser Mensch zu werden. Außerdem können Aggressionen gezielt fokussiert und damit abgebaut werden. Dies alles verändert nicht nur das Training sondern das ganze Leben. Somit bedarf es in der reinen Kampfkunst keiner Pädagogik.

Wohl aber, dass Miteinander in der Kampfkunstschule bedarf eines pädagogischen Ansatzes. Denn wir trainieren nicht nur Miteinander, wir leben Miteinander und dabei lernen wir tagtäglich voneinander. Jeden Tag stärken wir unsere sozialen Kompetenzen und unsere sozialen Bande. Unsere Disziplin wird in diesem Miteinander gestärkt weil wir einander motivieren und für einander da sind. Unsere Verbundenheit wächst und das Durchhaltevermögen wird gestärkt. Dieses Miteinander besteht aus einer engen Gemeinschaft, angefangen von Fahrgemeinschaften, über gemeinsame WhatsApp Gruppen bis hin zum monatlichen Stammtisch für alle Mitglieder und Familien.

Für unsere Kinder und Jugendlichen bedeutet dies auch, Verantwortung innerhalb der Schule zu übernehmen. Besonders für die älteren heißt das aktiv an der Ausbildung der jüngeren Schüler mitzuhelfen oder mit anzupacken wenn wieder etwas anliegt. Dieses Miteinander macht uns zu dem was wir sind und sein wollen.

Das wichtige dabei ist es den Schülern dies alles vorzuleben und nicht blind einzufordern.

Zu guter letzt der Humor!

Humor ist wichtig und wird bei uns groß geschrieben. Wir arbeiten Jahrelang miteinander. Ohne Humor und ein gepflegtes Miteinander wird das nichts. Darum ist der Humor als Flatrate inbegriffen.